20. Gartenfestival
Café Kairo | Lorraine | Bern | Vorverkauf

Tag 1
Freitag, 13. Juli 2018

Fitzgerald und Rimini
(CH/Bern)

Fitzgerald & Rimini bewegen sich seit Jahren an der Schnittstelle von Literatur, Musik und Performance. Die Spoken-Word-Poetin Ariane von Graffenried (Fitzgerald) und der Musiker Robert Aeberhard (Rimini) sind die Schweizer Avantgarde des musikalischen Spoken Word.

             

The Honshu Wolves
(CH/Bern)

Honshu Wolves wurden 2007 dank den Talenten von drei Musikern geboren: Mary-Anne She-Wolf, Fabu und Mige. Von Konzert zu Konzert nahmen sie 2011 auf dem Independet-Label Mama Rosin ihr erstes Album auf – mit der Hilfe von «Roy And The Devil’s Motorcycle». Danach folgte ein Album auf Sacred Hood Records im 2014. Roy kennen wir bestens, Harvey Rushmore und den Oktopus auch – mit beiden Bands sind die Damen & Herren verbandelt, man verspricht sich das Beste.

       

Petra und der Wolf
(AT/Wien)

Manchmal sind Zuschreibungen eben schwerer zu treffen.
Die in Wien ansässige Band Petra und der Wolf verleiht Gefühlen wie Wut, Hoffnung, Trauer, Ironie und Zuversicht mal roh und ungehalten, mal im Zustand filigraner Gefasstheit musikalischen Aus- druck. Hier werden gängige Songstrukturen außer Acht gelassen, wenn nötig auch auf Kosten einer beharrlichen Eingängigkeit.
Petra und der Wolf überzeugt emotional. Es lohnt sich nicht, nicht aufzupassen.
Ja, man könnte sagen, der Name ist Programm, denkt man doch bei Petra und der Wolf sofort an Prokofjews Verlautmalerung von Charakteren (während es bei Petra und der Wolf Emotionen sind), und gleich darauf fällt auf, was als feministische Aneignung ver- standen werden kann.
Schon ist es komplett, das Profil einer Band, die womöglich an den Genrerändern von Post Rock, Antifolk und Grunge kratzt und sich politisch positioniert: Durch ihr Engagement bei Girls Rock Camps und nicht zuletzt durch die Mitbegründung des queer-feministischen Plattenlabels unrecords.
Verstanden aber ist Petra und der Wolf erst, wenn man bei ihren Konzerten erlebt, wie Nor- mativität und Gefälligkeit in Grund und Boden gespielt werden, oftmals schwermütig und stets mit 100 Volt.

             

Volca Massaker Orchester
(CH/Bern)

Das Volca Massaker Orchester improvisiert und performt live elektronische Tanzmusik und führt seine Zuhörer durch analoge Klangkonstruktionen. Dazu benutzen die Musiker ausschliesslich die kleinen Geräte namens Korg Volca.
Das Volca Massaker Orchester vereint mehrere Generationen Berner Elektroniker. Die derzeitigen Mitglieder sind: Maru Rieben, Andreas Schmutz, Nicolas Kellner (Digitalis), Mich Meienberg (Everest), Daniel Wihler (Alphatronic).

   

HeiDeeJ
(DJ)

Soul On Top bis in die frühen Morgenstunden!

 

Tag 2
Samstag, 14. Juli 2018

The Pussywarmers and Réka
(CH/Lugano, Zürich)

The Pussywarmers & Réka das konzeptuellen Line-up, ihrer «Elektronischen Abteilung».
Vergessene Synthesizer, analoge Filter, hypnotische Samples und Loops beschwören eine fantastische Fahrt durch die pechschwarze Nacht herauf.

             

Caroline Rose
(US/New York)

Ursprünglich im Country, Blues und Folk-Rock beheimatet, hat sich die amerikanische Songwriterin Caroline Rose aus New York komplett neu erfunden. Der Sound oszilliert zwischen tanzbarem, freakigem Indie-Pop mit schrägen Orgeleinlagen, schnoddriger DIY-Girlie-Coolness und psychedelischem Post-Punk.
Caroline Rose’ vielseitige Vocals, ihre ironischen, alltagsnahen Texte und eine ansteckende Energie machen sie zu einer der spannendsten Entdeckungen des kommenden Festivalsommers. In der Schweiz tritt sie exklusiv am Gartenfestival auf.

           

Dubokaj
(CH/Bern)

Dubokaj ist ein Teilzeit-Bergler und ein Vollzeit Dub Musiker. Der Künstler aus Bern beschreibt seine Musik als «unfertige Popmusik, die durch einen Haufen Effektgeräte gejagt wird». Ein Haufen analoger Geräte, denen man die Jahre anhört, einige praktisch unbrauchbar, andere wiederum frisch wie am ersten Tag.
Geräte, Die durch ihre disfunktionale Glitchyness eine wahrhaft einmalige Stimmung erzeugen.

           

Princess P
(DJ)

Ihre DJ Sets basieren auf einem pikanten House mit einem Hauch Indie und Techno.
So let's burning down the House! Der grossartige Abschluss des zwanzigsten Gartenfestival!